Wichtige Links
Hier findest du den aktuellen Code https://gist.github.com/thealkly/8818fd35e8af7be235a8d9c527a293b8
Ich aktualisiere diesen, auch wenn im Video ggf. noch ein älterer Stand gezeigt wirdNach diesem Video kannst du:
RGB-LED-Stripes lokal mit Home Assistant steuern (ohne Cloud).
Verstehen, wann Zigbee-Controller sinnvoll sind – und wann ESPHome die bessere Wahl ist.
Den Unterschied zwischen klassischen RGB/RGBW/RGB+CCT Stripes und NeoPixel/WLED sauber einordnen.
Einen zusätzlichen MOSFET-Kanal hardwareseitig ergänzen und in ESPHome als echtes RGB-Lightkonfigurieren.
Das fertige Gerät in Home Assistant integrieren und die Farbkanäle testen.
Du hast zwei solide Wege – beide lokal, beide ohne Cloud, aber mit anderem “Mindset”:
Vorteile
Schnell, wenig Löten, “fertig kaufen → anlernen → läuft”
Komplett appfrei möglich (über Zigbee2MQTT / ZHA)
Nachteile
Du brauchst Zigbee “überall da”, wo du Licht willst
Weniger Bastel-Flexibilität (Sensoren, Extra-Logik, Spezial-Setups)
Vorteile
Maximale Kontrolle, super für lokale Hardware und eigene Logik
Du skalierst das Prinzip: 1 Kanal, 2 Kanäle, 3 Kanäle, 5 Kanäle … immer gleiches Muster
Du kannst nebenbei direkt noch Sensoren integrieren (bei dir: Temperatur/Luftfeuchte fürs Gehäuse)
Nachteile
Mehr DIY: löten/verdrahten, Pin-Planung, sauberes Kabelmanagement
In diesem Modul zeigst du bewusst ESPHome, damit man das Prinzip wirklich versteht und beliebig erweitern kann.
Früher: pro Farbe ein separater Chip auf dem Strip (R, G, B). Funktioniert, aber ist heute eher “meh”.
Das ist der Sweet Spot, weil:
RGB für Effekte / Farbe
separates Warmweiß/Kaltweiß für richtiges Wohnlicht
Wichtiges Learning aus dem Video:
RGB allein erzeugt kein schönes Warmweiß. Wenn du gutes indirektes Wohnlicht willst: nimm Stripes mit extra Warmweiß-Chip (und idealerweise auch Kaltweiß).
Du erwähnst es bewusst, damit jeder’s einordnen kann:
Erkennbar an:
5V, GND, und DIN/DOUT (Daten rein / Daten raus)
Warum “anders”?
Jede LED hat einen kleinen Chip, der “zuhört”
Du steuerst über eine Datenleitung und kannst sagen:
LED 1–5 rot, LED 6–10 blau, Effekte, Animationen usw.
✅ Mega für Spielereien/Effekte
❌ Aber nicht das klassische “3 Kanäle dimmen” Thema – das kommt bei dir später als separates WLED-Modul.
Du kommst aus dem Warmweiß/Kaltweiß-Setup (2 Kanäle) und sagst:
Damit du alle Optionen hast, bauen wir einfach noch einen Treiber/Kanal dazu.
Das ist der wichtigste DIY-Gedanke:
Jeder Kanal = ein PWM-Ausgang am ESP + ein MOSFET-Treiber
RGB braucht 3 Kanäle (R, G, B)
Warmweiß/Kaltweiß zusätzlich → dann bist du bei 5 Kanälen (RGB + WW + CW)
Beispiel: GPIO 23 für einen neuen Kanal (du ergänzt also einen weiteren “Trigger”/PWM-Ausgang Richtung MOSFET).
Plus (V+) vom LED-Strip geht auf +24V (bei dir: rot = Plus)
Die einzelnen Farbkanäle werden über MOSFETs gegen Minus (GND) geschaltet (Low-Side-Switching)
Warmweiß/Kaltweiß lässt du erstmal weg, weil es hier um den RGB-Test geht
Profi-Hinweis aus deinem Flow:
Für Demo/Prototyp ok ohne Aderendhülsen – aber im finalen Einbau (Garderobe) bitte sauber mit Hülsen arbeiten.
Jetzt kommt der Kern im Code:
“New Device” → z. B. LED-Dimmer 02
Edit YAML
Du übernimmst aus dem vorherigen Setup:
I²C (für deinen Temp/Luftfeuchte-Sensor im Gehäuse)
Sensor-Block (Temperatur + Luftfeuchte)
Output-Definitionen (PWM für MOSFET-Kanäle)
Beispielhaft:
GPIO 23, 18, 19 → Rot / Grün / Blau
(du testest und korrigierst später die Zuordnung, je nach Kabeln)
Damit Home Assistant nicht 3 einzelne Dimmer sieht, sondern ein echtes Licht:
platform: rgb (sinngemäß)
Kanäle zuweisen: red, green, blue
Optional: Gamma Correction, Default Transition, etc.
Speichern
Install → Manual download
Factory.bin downloaden
Über Web-Installer installieren (dein Standard-Workflow)
Danach: kurz in die Logs schauen (am Kabel hast du die zuverlässigsten Infos)
Du machst das genau richtig: nicht raten, sondern testen.
Du stellst fest:
Grün hängt bei dir auf GPIO 23
Rot auf GPIO 19
Blau auf GPIO 18
Wichtig: Wenn Farben “falsch” sind, hast du zwei schnelle Wege:
In ESPHome die Kanäle tauschen (sauberer in der Software)
Oder Hardware umstecken (wenn’s dir gerade schneller ist)
Gerät taucht als ESPHome-Gerät auf (bei dir “LED-Demo 02” ist schon drin)
Du siehst:
Temperatur / Luftfeuchte (Gehäuse-Check)
Das neue RGB-Licht
Licht einschalten
Rot/Grün/Blau testen → Kanäle stimmen ✅
Weiß testen → wirkt eher “blau-weißig”
Und genau da kommt dein Praxis-Point:
Deswegen lieber RGB+CCT nutzen, wenn du echtes warmes Wohnlicht willst.
Du packst das Licht ins Raum-Dashboard (“Studio”) und kannst dann ganz entspannt Farben wählen.
RGB ist Effekt – Warmweiß ist Wohnlicht.
Wenn du “gemütlich” willst: nimm Stripes mit separatem WW/CW.
Skalieren wie Lego:
Ein Kanal = ein MOSFET + ein PWM Pin. Mehr brauchst du gedanklich nicht.
NeoPixel/WLED nicht verwechseln:
Wenn du “jede LED einzeln” willst → Datenleitung (5V), anderes Thema.
Logs am USB sind Gold wert:
Wenn WLAN zickt oder Sensoren fehlen, ist das der schnellste Debug-Path.
Finale Montage = sauber crimpen:
Aderendhülsen + Zugentlastung + ordentliches Gehäuse → sonst hast du nach 3 Monaten Wackler.